
Wir jungen Grünen setzten uns ein, auf der Strasse, in Quartieren, der politischen Bildung und im Parlament. Wir sind der Meinung; Veränderung braucht beides; Aktivismus und Politik, Strukturen und Bewegung. Als junge politische Gruppe bewegen wir uns zwischen zwei Welten, der institutionellen Politik mit ihren Regeln und der lebendigen, mutigen Bewegungskultur. Wir sehen das nicht als Widerspruch, sondern als Stärke.
Wir möchten die Vision der Bewegung ins Parlament bringen, denn gerade hier braucht es Menschen, die sich mutig für das Gemeinwohl einsetzen. UND wir müssen auch hier einen noch stärkeren Rechtsrutsch verhindern!
Mit deiner Stimme am 8. März veränderst du die Welt von Morgen!
Ich will ein Winti, das schützt, verbindet und Zukunft baut. Der Wind von rechts und liberaler Seite wird stärker und wir müssen mehr und mehr Farbe bekennen. Ich möchte mich in Winti weiterhin für meine Kernthemen einsetzen:
KLIMAFITTE QUARTIERE
Mehr Bäume, entsiegelte Plätze und Wasser in der Stadt: Schatten, Trinkbrunnen, kühle Wege und Aufenthaltsorte im Sommer. Eine «Schwammstadt» schützt vor Hitze und Starkregen – und bringt wieder mehr Natur mitten ins Quartier. Das ist nicht «nice to have», sondern Infrastruktur für Gesundheit. Wir schaffen dadurch auch wieder reale Orte des Zusammenkommens und schaffen Lebensqualität.
RESPEKT & SICHERHEIT
Gegen Online-Radikalisierung, Hass und die «Manosphere» braucht es Prävention, klare Regeln und konkrete Unterstützung für Betroffene. Als junge Person kämpfe ich für starke Jugendarbeit, frühe Hilfe bei psychischer Belastung, gute Zusammenarbeit von Schule, Sozialraum und Prävention – und konsequenten Schutz vor häuslicher Gewalt. Wir müssen junge Menschen und deren Belastung durch Stress, Isolation und Zukunftsängste ernst nehmen und Winti braucht mehr Durchsetzungskraft gegen sexualisierte und häusliche Gewalt, sowie gegen die zunehmende Extremisierung im Internet.
FÖRDERUNG DER GLEICHSTELLUNG
Winti braucht mehr Engagement dabei, Massnahmen für Gleichstellung der Geschlechter (wie sie auch von der Schweiz in der Istanbul-Konvention ratifiziert wurden) umzusetzen. Eine gleichberechtigte Gesellschaft ist der stärkste Schutz vor geschlechterspezifischer Gewalt. Denn Gewalt entsteht häufig dort, wo Macht ungleich verteilt ist, Rollenbilder Menschen einengen und Strukturen Diskriminierung begünstigen.
VELOSTADT WINTI
Ich möchte mich für den konsequenten Ausbau der Velowege einsetzen. Um die Verkehrswende zu meistern, brauchen wir Veloinfrastruktur, die fortlaufend verbessert und ausgebaut wird. Vom Auto auf das Velo umgestiegen wird, wenn es einfach und sicher ist. Dafür braucht es durchgängige und geschützte Velowege. Mehr Platz für Velos bedeutet weniger Stau, weniger Lärm und mehr Lebensqualität für alle.
ÖV FÜR ALLE
Ich engagiere mich für einen kostenlosen ÖV in Winti. Mobilität ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit. Ein kostenloser ÖV entlastet Haushalte, stärkt den Zusammenhalt und bringt uns schnell und klimafreundlich ans Ziel. Zudem reduziert er den Individualverkehr, was zu einer lebenswerterer Stadt beiträgt.
BEZAHLBARER WOHNRAUM
In der Stadt zu wohnen darf kein Privileg sein. Darum setze ich mich für mehr bezahlbare Wohnungen in Winti ein. Wir brauchen mehr subventionierte Wohnungen und mehr Wohnbaugenossenschaften. So schaffen wir eine sozial gerechte und für alle lebenswerte Stadt. Es ist mir wichtig, dass alle Menschen – unabhängig von ihrem Einkommen – Zugang zu bezahlbarem Wohnraum haben. So können wir verhindern, dass die Stadt zunehmend von Spekulationen geprägt wird und die Vielfalt der Stadt Winti erhalten bleibt.
SEXUALISIERTE GEWALT
Ich möchte erreichen, dass der Kampf gegen sexualisierte Gewalt in Winti eine hohe Priorität der Stadt wird, für die sie genügend Geld einsetzt. Jeder einzelne Übergriff sollte Grund sein für eine Kampagne der Stadt, Täter*innenarbeit und Kurse zu Consent für alle, bis jede Person in Winti davon abgehalten wird, sexualisierte Belästigung oder sexualisierte Gewalt auszuüben. Das Ziel muss nicht sein, dass die Zahlen gleich schlecht sind wie im Rest des Kantons oder der Schweiz, sondern dass wir eine Vorreiter-Stadt mit aussergewöhnlich tiefen Fallzahlen sind: Dies dank einer wirksamen Prävention durch die Stadt Winterthur. Ich möchte mich im Stadtparlament dafür einsetzen, dass dieser Punkt am Ende der Legislatur erreicht ist.
MOBILITÄT
Daneben: Die Mobilität muss dringend fossilfrei werden, die Klimakrise wird mit jedem Jahr schlimmer und bedroht die lebenswerte Zukunft unserer Generation und die menschliche Zivilisation auf diesem Planeten. Die Stadt soll alle erforderlichen Massnahmen ergreifen, damit so bald wie möglich alle Winterthurer*innen mit elektrischen Fahrzeugen oder zu Fuss und mit dem Velo unterwegs sind.
WOHNEN
Bezahlbarer Wohnraum wird inzwischen auch in Winterthur zunehmend knapp. Ich möchte mich dafür engagieren, dass unsere Stadt sich an dem Vorbild des Wiener Gemeindebaus orientiert und aktiv in leistbaren Wohnraum investiert. So können die wachsenden Mietpreise abgefedert und die Einkommen der Bevölkerung nachhaltig entlastet werden.
GLEICHSTELLUNG
Trotz erster Verbesserungen beim Angebot an Kindertagesstätten ist weiterhin ein konsequenter Ausbau notwendig. Care-Arbeit wird nach wie vor überwiegend von FINTA-Personen geleistet und ist strukturell wie gesellschaftlich unzureichend abgesichert. Eine gezielte Förderung von gut zugänglicher, qualitativ hochwertiger Kinderbetreuung unterstützt Familien im Alltag, entlastet Sorgearbeit und trägt zu mehr Gleichstellung bei. – nicht durch zusätzlichen Druck, sondern durch (echte) Unterstützung.
LEBENSSQUALITÄT IN WINTERTHUR
Die Klimakrise macht auch nicht vor der Lebensqualität in Winterthur Halt. Um ihre Folgen möglichst gering zu halten, braucht es eine klimaangepasste Gestaltung der kommunalen Infrastruktur. Dazu müssen unter anderem Plätze entsiegelt und zusätzliche Bäume gepflanzt werden. Voraussetzung dafür ist, den nicht notwendigen motorisierten Individualverkehr konsequent zu reduzieren, um Raum für Begrünung, Abkühlung und eine lebenswerte Stadt zu schaffen