Junge Grüne fordern 2400 Franken AHV

Die Stimmbevölkerung setzt heute ein klares Zeichen für die Stärkung der ersten Säule. Die deutliche Annahme der 13. AHV-Rente ist ein historischer Erfolg für die Jungen Grünen und die gesamte politische Linke. Das zeigt: Die AHV muss weiter ausgebaut werden. Die Jungen Grünen fordern deshalb d ie AHV-Minimalrenten auf CHF 2’400 anzuheben, um so endlich existenzsichernde Rente aus der ersten Säule zu gewährleisten.

Die Preise für Krankenkassenprämien, Mieten und Lebensmittel sind in den letzten Jahren explodiert, diese Teuerung macht der Mehrheit der Bevölkerung zu schaffen. Gleichzeitig verfehlt  die AHV weiterhin ihren Verfassungsauftrag, existenzsichernd zu sein. “Nach den heutigen Abstimmungsergebnissen ist klar: Die AHV hat heute grossen Rückenwind erhalten und soll weiter ausgebaut werden, die Renten müssen für alle zum Leben reichen”, sagt Magdalena Erni, Co-Präsidentin der Jungen Grünen Schweiz.

 

Junge Grüne fordern Ausbau der AHV

Die Jungen Grünen fordern deshalb, dass sich die AHV-Minimalrente neu an der Armutsgrenze orientiert. Diese wird aus den Richtlinien der Kommission für Sozialhilfe abgeleitet. Unter Berücksichtigung der Teuerung beträgt die Minimalrente für 2024 mindestens CHF 2’400. Heute beträgt diese nur CHF 1’225 und 200’000 Rentner*innen leben unter der Armutsgrenze - ein Skandal für die reiche Schweiz! Finanziert werden soll dieser Rentenausbau durch eine Erbschaftssteuer.

 

Blamage für die Jungfreisinnigen

Trotz gigantischen Spenden von Finanzriesen economisuisse und Arbeitgeberverband gelang es den Jungfreisinnigen nicht, das Schweizer Stimmvolk zu überzeugen. Die Ablehnung ihrer unsozialen Renteninitiative zeigt: Die grosse Mehrheit der Bevölkerung ist nicht bereit, länger zu arbeiten, während Reiche sich weiterhin frühpensionieren lassen. Eine Erhöhung des Rentenalters ist für die Jungen Grünen damit vom Tisch.